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Arbeitsplatz-/Umfeldgestaltung

Materialversorgung neu gedacht

Materialversorgung neu gedacht: Innok Robotics
Materialversorgung neu gedacht: Innok Robotics

Die Ausgangssituation

Mit der Erweiterung der Produktionsflächen stand unser Kunde vor einer Herausforderung, die viele produzierende Unternehmen kennen. Die Materialversorgung musste mit den neuen Gegebenheiten Schritt halten. Durch den Ausbau weiterer Hallen wurden die Wege zwischen den einzelnen Bereichen länger. Mitarbeiter waren zunehmend mit internen Transporten beschäftigt, während gleichzeitig die Anforderungen an eine zuverlässige und schnelle Materialbereitstellung stiegen.

Die Bearbeitung selbst funktionierte zuverlässig.

Die Herausforderung lag vielmehr in den Abläufen rund um die Produktion. Schnell wurde deutlich:

Wenn die Produktion wächst, müssen auch die unterstützenden Prozesse mitwachsen.
Durch die Vergrößerung des Unternehmens und den Ausbau weiterer Hallen wurden die Wege zwischen den einzelnen Bereichen immer länger. Mitarbeiter waren zunehmend damit beschäftigt, Material von A nach B zu transportieren, während die Anforderungen an eine zuverlässige und schnelle Bereitstellung stetig zunahmen.

Die Herausforderung

Die Idee, die Materialversorgung mithilfe eines Fahrerlosen Transportsystems (FTS/AGV) zu unterstützen, bestand bereits seit längerer Zeit.

Die eigentliche Hürde lag demnach nicht in der Entscheidung für ein FTS. Sondern darin, ein System zu finden, das den Anforderungen des Unternehmens tatsächlich gerecht wird.

Gemeinsam mit dem Kunden wurden deshalb zunächst die Anforderungen strukturiert erfasst. Dabei zeigte sich schnell, dass die Lösung unter anderem folgende Eigenschaften mitbringen musste:

  • Einsatz im Innen- und Außenbereich
  • Transport hoher Lasten
  • Möglichkeit, bestehende Transportwagen weiter zu nutzen
  • Flexible Anpassung neuer Fahrstrecken ohne aufwendige Programmierung
  • Integration in bestehende Abläufe und IT-Strukturen

Erst auf dieser Grundlage begann die Recherche.

Unser Vorgehen

Unser Projektleiter Timo Allion übernahm die strukturierte Marktanalyse.
Dazu gehörten Gespräche mit verschiedenen Herstellern, der Vergleich unterschiedlicher Systeme sowie der Besuch der LogiMAT, um sich einen umfassenden Überblick über die verfügbaren Lösungen zu verschaffen. Dabei zeigte sich schnell:

Viele Systeme erfüllten einzelne Anforderungen. Nur wenige vereinten alle benötigten Eigenschaften in einer Lösung.

Der entscheidende Eindruck

Den entscheidenden Eindruck hinterließ schließlich die Vorführung beim Kunden. Bis dahin bestand das Projekt vor allem aus Gesprächen, Anforderungen und dem Vergleich verschiedener Systeme.

Erst als das Fahrzeug vor Ort präsentiert wurde, entstand ein konkretes Bild davon, wie sich die Lösung in die bestehenden Abläufe integrieren lässt.

Besonders überzeugte dabei die Kombination aus hoher Tragfähigkeit, der Möglichkeit Transportwagen zu ziehen sowie der flexiblen Einsetzbarkeit im Innen- und Außenbereich. Damit erfüllte das System genau die Anforderungen, die zu Beginn des Projekts definiert worden waren.

Von der Auswahl zur Umsetzung

Mit der Entscheidung für das passende System begann die eigentliche Projektplanung. Denn die Einführung eines Fahrerlosen Transportsystems umfasst weit mehr als die Auswahl eines Fahrzeugs. Gemeinsam wurden unter anderem die Systemintegration, Sicherheitsanforderungen sowie die Einbindung in bestehende Prozesse vorbereitet und abgestimmt.

So entstand Schritt für Schritt eine Lösung, die sowohl technisch als auch organisatorisch zu den Anforderungen des Unternehmens passt.

Das Ergebnis

Heute verfügt der Kunde über eine Lösung, die auf seine Materialversorgung und die räumlichen Gegebenheiten zugeschnitten ist. Das Projekt zeigt, dass die passende Lösung selten durch einen schnellen Produktvergleich entsteht.

Entscheidend sind eine strukturierte Anforderungsanalyse, ein objektiver Vergleich verschiedener Lösungsansätze und der Blick auf die tatsächlichen Abläufe vor Ort.

Stehen Sie vor einer ähnlichen Herausforderung?

Ob Fahrerloses Transportsystem, Intralogistik oder andere technische Investitionen – jede Aufgabenstellung bringt eigene Anforderungen mit sich. Deshalb beginnt die Suche nach der passenden Lösung nicht bei der Technologie, sondern bei Ihren Prozessen.

Gerne unterstützen wir Sie dabei, Anforderungen zu strukturieren, verschiedene Lösungsansätze zu bewerten und gemeinsam die passende Lösung für Ihr Unternehmen zu finden.
Sprechen Sie uns an – wir freuen uns auf den Austausch.

Ihr Ansprechpartner: Rico Huck
Tel.: +49 172 7224650
E-Mail: r.huck@gueldner-wkz.de